• Liebe international: Mach's mir ozeanisch

    liebe-internationalSchlag mich, beiß mich… mach’s mir ozeanisch?

    Den meisten unter uns sind Französisch und Griechisch sicher ein Begriff, aber wie steht es mit anderen internationalen Liebesarten?

    Diese Namensgebung bestimmter Sexpraktiken nach Ländern bringt einen schon zum Nachdenken: Wieso heißt Analsex Griechisch? Warum haben die Schweden es so eilig? Und was, bitte, ist Albanisch?

    Heute stellen wir euch alle internationalen Bezeichnungen vor, die uns geläufig sind. Wenn ihr welche kennt, die hier noch fehlen, dann lasst es uns in den Kommentaren wissen.

    Womit fangen wir an?

    Französisch: Die englische Bezeichnung für den Zungenkuss, French kissing, deutet es schon an: Bei der Liebe auf Französisch spielt die Zunge die Hauptrolle. Französisch ist ein anderes Wort für Oralsex und wohl die bekannteste Bezeichnung von allen.



    Griechisch: Der seit der Antike bekannte Analverkehr der Griechen leiht dieser Technik ihren Namen. Die gesellschaftlich akzeptierte Knabenliebe zu jener Zeit brachte uns den Analverkehr zwischen allen Geschlechtern und ist auch heute noch beliebt.


    Deutsch: Altbewährt und bequem, so mögen wir es. Bei uns liegt die Missionarsstellung an erster Stelle, sodass Liebe auf deutsche Art nun einfach eine andere Bezeichnung für Sex in der Missionarsstellung ist.


    Japanisch: Wir wussten ja schon immer, dass die Japaner seltsame Vorlieben haben. In diesem Fall sind sie vergleichsweise bieder: Beim Sex auf Japanisch trägt man oft hautenge Kleidung aus Lack oder Latex und behält diese beim Liebesspiel an. Für intimen Zugriff werden nur die Geschlechtsteile freigelegt.


    Russisch: Hier handelt es sich um zwei verschiedene Praktiken. Zum einen ist Russisch die Massage der Geschlechtsorgane mit öl, aber zum anderen ist der sogenannten Schenkelverkehr gemeint. Der Mann dringt nicht ein, sondern reibt seinen Penis zwischen den Schenkeln seines Lovers.


    Mongolisch: Dem Russischen nicht ganz unähnlich, dringt der Mann bei diesem Akt nicht ein. Statt dessen reibt er seinen Penis zwischen den Pobacken seines Lovers.


    Arabisch: Manchmal ist in diesem Fall das gleiche gemeint wie Griechisch, aber es kann sich ebenfalls um dieses ungewöhnliche Spiel halten: Um die Durchblutung der weiblichen Geschlechtsorgane zu steigern und die Empfindsamkeit zu erhöhen, taucht der Mann seinen Penis vor dem Liebesakt in warmes öl. Diese Technik wird auch als Persisch bezeichnet. Aber vorsicht! Nicht zu heiß, bitte.


    Englisch: Vielleicht liegt es daran, dass die Engländer ihren Pferdesport lieben. Die Liebe auf englische Art ist etwas gewagter und Schläge mit Gerte oder Riemen, Stiefellecken und Bondage sind da nichts Ungewöhnliches. Hier geht es um leichtes BDSM ohne Schmerzen. Wer hätte gedacht, dass die zurückhaltenden, höflichen Briten in den Schlafzimmern auf Fesselspiele und Schläge stehen?


    Spanisch: Auch hier hat es den Männern ein bestimmtes Körperteil angetan: Die Spanier stehen anscheinend total auf Busensex und geben dieser Praxis ihren Namen.


    Italienisch: Wie Spanisch, bezieht sich Italienisch auch auf Sex mit einem bestimmten Teil der Anatomie. Etwas außergewöhnlich, aber jedem das Seine: Wer Achselhöhlen sexy findet, der macht es italienisch.


    Albanisch: Da hat jemand „Fick dich ins Knie” etwas zu wörtlich genommen. Auch Albanien liebt einen bestimmten Körperteil, und zwar die Kniekehle.


    Schwedisch: Die Schweden haben es eilig und gleich zwei Praktiken zur Auswahl. Wer es schwedisch mag, der mag entweder schnellen Sex oder gegenseitige Masturbation mit oder ohne Sextoy. Beim schnellen Sex auf schwedische Art handelt es sich um das Zurückziehen der Vorhaut vor dem Eindringen, damit die Eichel freigelegt wird. So wird der Mann sofort mehr stimuliert und kommt schneller zum Höhepunkt.


    Indisch: Woran denken wir bei Indien und Sex? Ganz klar: Kamasutra. Indisch vereint so ziemlich jede Art des kreativen Liebesspiels, kann allerdings auch eine wilde Mischung aller anderen internationalen Spielarten bedeuten. Die Mischung machts.


    Thailändisch: Nicht mit herkömmlichen Thai-Massagen zu verwechseln! Bei der Liebe auf Thailändisch wird der Partner bis zum Happy End massiert. Hierzu werden nicht nur die Hände gebraucht, sondern jeder Körperteil der Wahl kann zur Massage verwendet werden.


    Ozeanisch: Wer es athletisch mag, dem sei diese Stellung empfohlen. Die Frau liegt mit angehobenem Becken auf dem Rücken, während sich der Mann über sie stellt. Er geht in die Hocke und dringt so in sie ein. Ungewöhnlich und spannend!

    So viele Länder, so viele Möglichkeiten!

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