• Offene Beziehungen: So können sie funktionieren

    Sexratgeber von Studenten für StudentenEs ist erstaunlich, wie viele Menschen ich kenne, die noch nie von einer offenen Beziehung gehört haben oder ihr sehr skeptisch gegenüber stehen.

    Im Grunde handelt es sich um eine Beziehung, in der ein oder beide Partner die Erlaubnis dazu haben, eine körperliche (oder emotionale) Beziehung zu einer dritten Person aufzubauen.

    Ich bin selbst gerade in einer solchen Beziehung und ich verstehe gut, wie schwer es ist, sich einzugestehen, dass man eine offene Beziehung will. Vor allem das ein Leben lang eingebläute Ideal der Monogamie macht es einem schwer.

    Selbst wenn man sich dazu entschieden hat, kann es schwierig sein, seine Wünsche in die Tat umzusetzen.

    Daher habe ich hier eine Liste der Dos und Don‘ts zusammengestellt, die eine offene Beziehung erleichtern sollten. Dabei ist es egal, ob ihr euch bereits in einer befindet oder erst herausfinden möchtet, wo ihr überhaupt anfangen sollt.



    Setzt klare Grenzen

    Es gibt keine automatischen Regeln dazu, was ‚offen' eigentlich bedeutet. Jede Beziehung ist anders und braucht unterschiedliche Dinge. Daher werden Menschen unterschiedlicher Meinung darüber sein, was genau ‚offen' bedeutet und was nicht.

    Denkt darüber nach, warum ihr in einer offenen Beziehung sein wollt, anstatt Single zu sein oder in einer monogamen Beziehung zu bleiben.

    Ist es nur der physische Aspekt? Möchtet ihr einfach generell Erfahrungen mit mehr Leuten machen oder habt ihr spezielle sexuelle Wünsche, die euer Partner euch nicht erfüllen kann? Oder sehnt ihr euch sogar nach emotionaler Offenheit? Wollt ihr einfach einen Fuck Buddy oder jemanden, der euch auch emotional näher kommen kann, fast wie ein zweiter Partner?

    Damit klare Grenzen gesetzt werden können, müsst ihr direkt und ehrlich über eure Wünsche und Erwartungen sprechen. Nur so weiß jeder, was ihn oder sie erwartet.

    Habt also keine Angst davor, über spezifische Akte zu sprechen, wenn sie euch wichtig sind. Und praktiziert vor allem immer Safer Sex!


    Sprecht ab, wieviel ihr wissen wollt

    Da wir schon bei Offenheit sind: Entscheidet, wie viel ihr über eure Aktivitäten außerhalb der eigenen Beziehung wissen wollt. Meistens liegt die Wahl dazwischen, alle Details oder überhaupt nichts wissen zu wollen.

    Wenn ihr alles wissen wollt, müsst ihr auch damit zurecht kommen, eurem Partner jedes kleinste Detail zu erzählen. Manche Paare müssen sogar um die Erlaubnis des Partners fragen, bevor sie mit jemand anderem intim werden.

    Oder behaltet alles einfach für euch. In diesem Fall heißt das, dass jeder von euch seiner ‚Beschäftigung' nachgeht und es für sich behält, außer der Partner will unbedingt davon wissen. Ihr solltet also kein Problem damit haben, dass ihr nicht wisst, was euer Partner gerade tut. Wie ihr euch auch entscheidet, ihr müsst BEIDE mit eurer Entscheidung zufrieden sein und euch an Abmachungen halten.


    Sprecht ehrlich darüber, inwiefern ihr in der Lage seid, Liebe und Sex zu trennen

    Die meisten Menschen können Sex nicht völlig von Ihren Gefühlen trennen. Sei absolut ehrlich mit dir selbst!

    Glaubst du wirklich, dass du eine sexuelle Beziehung mit einer anderen Person haben kannst, und dabei immer noch 100%ig mit deinem Partner verbunden bleiben kannst? Glaubst du ehrlich, dass du nicht bei dem Gedanken, dass dein Partner mit jemand anderem zum Höhepunkt kommt, eifersüchtig sein wirst?

    Mach es dir nicht unnötig schwer - wenn du Zweifel hast, wie du mit der Situation umgehen würdest, ist eine offene Beziehung vielleicht eher nichts für dich.


    Seid mit potentiellen Partnern ehrlich

    Wenn potentielle Partner fragen, ob du Single bist, sage nicht ja. Das ist eine Lüge.

    Informiere sie über deinen Beziehungsstand. Erkläre, falls nötig, was eine offene Beziehung ist. Erlaube potentiellen Partnern, sich darüber im Klaren zu sein, worauf sie sich einlassen.


    Habt keine Angst davor, die Regeln zu ändern, wenn sie euch unangenehm sind

    Meiner Meinung nach ist dies unheimlich wichtig. Nur weil ihr mit bestimmten Regeln begonnen habt, heißt das nicht, dass sie für immer in Stein gemeißelt sind. Womit ihr einverstanden seid und welche Dinge ihr ändern können wollt, kann sich ändern, während ihr euch in eure offene Beziehung einlebt.

    Wenn ihr eine bereits bestehende Regel nach einer Weile anpassen möchtet, dann ist das okay! Solange ihr miteinander absprecht, was ihr ändern möchtet und warum, sollte damit sichergestellt sein, dass ihr euch danach immer noch in der von euch gewünschten Beziehung befindet. Denkt dran: Der Zweck einer Beziehung ist es, gemeinsam glücklich zu sein. Sie sollte keine Verpflichtung sein.


    Lasst euch nicht von der Meinung anderer beeinflussen

    Obwohl es nicht so sein sollte, lassen wir uns doch manchmal von der Meinung anderer beeinflussen, selbst wenn wir nichts falsch machen.

    Ihr werdet leider sehr wahrscheinlich auf Skepsis stoßen und auf Menschen treffen, die eure Hingabe zueinander in Frage stellen werden. Nehmt diese Kommentare, wie ihr wollt. Denkt daran, dass es EURE Beziehung ist und EUER Glück. Lasst sie euch nicht von der Meinung anderer zerstören.


    supercutesecretlysexy ist eine erfolgreiche Bloggerin zum Thema Sex und Beziehungen und begibt sich diesen Herbst selbst an die Uni.


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