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  1. Sex und Achtsamkeit

    Sex und Achtsamkeit

    Wir alle haben irgendwann in unserem Leben einfach mal nur wilden, gedankenlosen Sex. Damit meinen wir Sex, der einfach so gut ist, dass wir uns nur unseren Empfindungen widmen und unsere Gedanken wandern lassen.

    Unsere Gedanken schweifen leicht vom eigentlichen Geschehen ab. Achtsamkeit (auch Mindfulness genannt) steht bei uns also nicht wirklich im Vordergrund.

    Deshalb könnte Achtsamkeit die Antwort sein, wenn du dich leicht vom Sex ablenken lässt.

    Natürlich werden immer wieder ablenkende Gedanken in unseren Köpfen herum schwirren, aber Achtsamkeit hilft uns dabei, sie davon abzuhalten, unsere ganze Aufmerksamkeit einzunehmen. Statt dessen können wir uns auf uns selbst besinnen, auf unsere*n Partner*in und auf das gemeinsame Erlebnis.



    Was ist Achtsamkeit?

    Achtsamkeit hat seine Wurzeln in der buddhistischen Meditation.

    In den letzten Jahrzehnten ist Achtsamkeit zum Mainstream geworden. Zum Teil ist dies Jon Kabat-Zinn und seinem Programm Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) zu verdanken, das 1979 begann.

    Kabat-Zinn definiert das Konzept als Achtsamkeit durch gewollte Aufmerksamkeit, die sich auf den Moment richtet, ohne ihn zu werten.

    Achtsamkeit fordert absolute Aufmerksamkeit, die sich auf deine Gedanken, Emotionen, Empfindungen und Umgebung richten.

    Oft helfen Atemübungen dabei, sich auf die eigenen Gedanken zu konzentrieren. Wenn sie abschweifen, konzentrierst du dich wieder auf deinen Atem, um den Moment bewusst wahrzunehmen.

    Achtsamkeit kann in allen Lebensbereichen angewendet werden. Zum Beispiel gibt es Menschen, die achtsam essen und sich auf jeden Bissen, jedes Hunger- oder Durstgefühl besinnen. Sie achten bei jeder Mahlzeit auf Farben, Geschmack und Gefühl.

    Du kannst Achtsamkeit in deinen Alltag einbringen, selbst beim Abwaschen! Achte darauf, was du tust, wie es aussieht, wie sich Wasser und Seife auf deiner Haut anfühlen.


    Wie bringe ich Achtsamkeit in mein Sexleben ein?

    Viele von uns sind daran gewöhnt, uns von der virtuellen Welt in unseren Handys und Laptops abzulenken. Da ist es nicht verwunderlich, dass wir auch im Schlafzimmer nach Ablenkung suchen.

    Wir empfehlen deshalb, das Schlafzimmer zu einer Tech-freien Zone zu machen. Konzentriere dich voll und ganz auf dich und deine*n Parter*in.

    Achte auf Körpersprache, Gesichtsausdruck, Stimme und wie du dich fühlst.

    Konzentriere dich darauf, wo und wie du berührt wirst. Empfindest du dabei Lust, spürst du, wie die Erregung durch deinen gesamten Körper fließt, oder verweilt sie an nur einer Stelle?

    Achte auf deinen Atem, spüre, wie er kürzer und schneller wird, bevor er beim Höhepunkt plötzlich hervor stößt. Gehe die Dinge langsam an.

    Wenn du mit dir selbst spielst, ist achtsame Selbstbefriedigung ziemlich einfach.

    Versuche, äußere Stimuli fern zu halten. Du bist dein eigener Stimulus. Konzentriere dich darauf, wie das, was du tust, sich anfühlt, und wie dein Atem sich während deiner Session verändert.

    Wenn du nicht allein bist, ist Kommunikation wichtig - wie bei jedem sexuellen Akt auch. Lass deine*n Partner*in wissen, dass du achtsamen Sex haben möchtest, und versucht vielleicht sogar mal etwas Neues.

    Stelle vorher sicher, dass dein*e Partner*in mit allem einverstanden ist. Consent ist sexy!

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    Für manche ist es schwierig, bei der Penetration Achtsamkeit zu üben. Es passiert einfach zu viel auf einmal. Dahingegen können zarte Berührungen am ganzen Körper deine intimsten Stellen erregen.

    Sinnesentzug, wie zum Beispiel mit einem Bondage-Set, kann dich dazu zwingen, dich auf das Gefühl auf deiner Haut zu konzentrieren, während du berührt wirst.

    Massagen mit sinnlichen Ölen sind ideal dazu geeignet, sich ausschließlich auf Empfindungen und deinen Atem zu besinnen. Wechselt euch dabei ab, damit jede*r in den gleichen Genuss kommt.

    Du kannst auch Achtsamkeit üben, wenn du deine*n Partner*in verwöhnst. Seh dir an, wie sich der Körper bei deinen Berührungen bewegt. Wie fühlst du dich dabei?

    Wenn sich störende Gedanken einmischen wollen, ist es wichtig, sie wahrzunehmen, ohne sie zu werten, und dich langsam wieder auf das eigentliche Geschehen zu besinnen.

    Wenn der Gedanke zu störend ist, ist es vielleicht an der Zeit, etwas anderes zu tun, oder ganz aufzuhören und es ein anderes Mal erneut zu versuchen.

    Kommunikation ist der Schlüssel. Artikuliere deine Gedanken und Gefühle, um das Erlebnis für dich und deine*n Partner*in sicherer und glücklicher zu machen.


    Genieße und lass dich fallen


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    Kommentare (1)

    • Maskenfreund: May 16, 2019 11:52
      Das hört sich sehr gut an.
      Durch die moderne Welt lasse ich mich auch viel zu sehr und zu oft ablenken... und was am Schluss dabei herauskommt, kann sich ja jeder denken.

      Ich werde diese Tipps mal hier beherzigen und es mal machen...

      Nicht probieren, sondern tun... :)

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